frauschindler

April 2013 archive

Nachtrag Projektwoche

Es gibt keinen schöneren Spielplatz

…als die ELBE. Alle Schulklassen versammelten sich heute zum alljährlichen Elbfest an besagtem Fluss. Und man braucht wirklich nicht viel, um mit den Kindern einen tollen Vormittag zu erleben. Noch nicht mal zusätzliches Spielzeug wird benötigt. Was man braucht ist Wasser, Strand, diverses Treibgut, Freunde und Klassenkameraden und gute Ideen. Sogar die Sonne wird überbewertet :-)

Esst mehr Waffeln

…so hieß unser Motto am Schulfest. Unsere Klasse hatte einen Waffelverkaufsstand. An 5 Tischen backten und kassierten immer 2 Kinder. Im HIntergrund halfen Eltern – danke dafür.

Liebe 1b, ihr habt 260 Waffeln verkauft!!!

Wahnsinn!

D.h. wir haben 260,-€ eingenommen. Alle Einnahmen fließen in die neue Homepage unserer Schule. DANKE FÜR EUREN EINSATZ!

Projektwoche Tag 1

Zur Einstimmung in das Projektwochenthema “Unterwasserwelt” machten wir bei herrlichstem Wetter einen Ausflug zum Tropen Aquarium Hagenbeck.

Über die Notwendigkeit eines Klassentiers

Es wird immer wieder, gerade zu Beginn einer neuen 1. Klasse, meist kontrovers diskutiert, ob es in der Klasse ein sogenanntes Klassentier geben soll. An dieser Stelle folgt ein kleines Plädoyer FÜR ein Klassentier ;-)

Als ich mitgeteilt bekam, dass ich eine neue 1. Klasse übernehmen solle, war mir schnell klar, dass diese Klasse ein eigenes Klassentier haben sollte.  In erster Linie ging es mir dabei um eine Art „visuelles  Konzept“ für die 1b. Der Pinguin erschien mir dafür ein geeignetes Tier zu sein: Pinguine sind kluge, witzige, teamfähige, mit besonderen Fähigkeiten ausgestattete Tiere, die Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen und auf einschlägigen Seiten für Grundschullehrer gibt es wunderbare Pinguin-Vorlagen, wie z.B. Pinguinstundenpläne, Regelplakate o.ä. Die Kinder sollten dadurch schnell ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln: „1b – wir sind die Pinguinklasse“. Ich dachte dabei in erster Linie an eine Art „visuelle Klammer“ für unsere Klasse. Da es mir außerordentlich wichtig ist, dass die Kinder, aber auch ich, in einem optisch schönen, klar strukturierten, ansprechendem Raum lernen und lehren, sah ich in dem Pinguin einen guten Partner mich bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Der Name „Pino“ war auch schnell gefunden: es sollte ein zweisilbiges Wort sein, welches mit P wie Pinguin anfängt und keine Konsonantenhäufung im Namen hat, so dass Schulanfänger schnell den Namen des Klassentiers aufschreiben können. Pinolino, der kleine Freund von Pino, der als eine Art Redestein verwendet wird sowie Tiger Tom, der englisch sprechende Löwe für die Englischstunden komplettieren aktuell unser Klassentier-Trio. Dass diese drei Tiere weitaus mehr als eine visuelle Klammer für unsere Klasse geworden sind, zeigt ein Rückblick auf die vergangenen 8 Monate:

  • mit ihnen wurde geredet
  • durch sie wurden Dinge besprochen. Sie dienen also als eine Art Medium.
  • sie trösten
  • sie sitzen manchmal mit im Erzählkreis
  • mit ihnen wird gespielt
  • für sie wird gebaut
  • für sie wird gebastelt
  • für sie wird gemalt
  • für sie wird geschrieben
  • ihnen wird vorgelesen
  • mit ihnen wurde Musik gemacht
  • einmal beobachtete ich einen Jungen, wie er Pino erklärte, wie das Lesen funktioniert
  • jeden Freitag dürfen 3 Kinder die drei Tiere über das Wochenende mit nach Hause nehmen. Die meisten Kinder nehmen gerne dieses Angebot an.
  • Seit ein paar Monaten wird über ihre Wochenendgeschichten geschrieben und Fotos gemacht oder im Montagskreis erzählt – sie dienen also als Schreib- und Sprechanlass
  • Kinder kamen als Pinguine an Fasching verkleidet
  • Zwei Jungs backten zum Abschluss des Pinguinprojektes Pinguinkekse
  • Kuscheltierpinguine wurden zu Weihnachten und Ostern verschenkt
  • Und manche tauften ihren Pinguin sogar auf den Namen Pino
  • Pinguin Filme wurden geschaut
  • Pinguinradiergummi, Pinguin T-Shirts, Pinguinbleistifte, Pinguinfiguren kursieren in der Klasse
  • Und sogar auf dem Klo gibt es Pinguine: Pinguin-Toilettenpapier
  • Pinguinbilderbücher wurden privat im Hort und zu Hause geschrieben und in der Klasse vorgestellt
  • Wir hatten eine Biologin zu Besuch, die über ihre Expedition zur Antarktis berichtete
  • Und natürlich nutzen wir das Pinguinthema auch als offizielles Unterrichtsthema:
    • Im Sachunterricht
    • Im Kunstunterricht
    • Im Musikunterricht
    • Im Deutschunterricht
    • Und manchmal auch im Matheunterricht

Die Kinder haben das Pinguin-Klassentierthema vollkommen ausgekostet und ein Ende ist noch nicht in Sicht ;-)

Ergänzung: 

16.4. Neue Pinguinohrringe

 

 

Neue Hausschuhe: 13.5.

Geburtstagsgeschenk: 18.5.

 

F R I S C H gekocht

JAAA – wir haben es geschafft! Die Arbeit der letzten 1,5 Jahre unserer “Mittagessen AG”, bestehend aus 3-5 Eltern, 2 Lehrern und unserer jetzigen Hortköchin, hat sich gelohnt!

Wir bekommen eine Küche in der frisch gekocht wird. Nicht nur frisch vor Ort, sondern auch BIO und wenn es geht, mit regionalen Zutaten. Ich freue mich sehr, denn das Mittagessen ist mit das Herz der Ganztagsschule. Besuche in Schulkantinen mit frischer Küche und in Schulkantinen mit Aufwärmessen haben in unserer Recherchezeit ein sehr klares Bild ergeben: Essen bedeutet mehr als “Nährwerte warm auf dem Tisch”. Wie unsere geschätzte Hortköchin einmal gesagt hat: “Essen ist Bildung.” Und genau diese zwei Dinge gehören in einer Ganztagsschule unausweichlich zusammen. Essen soll Genuss sein, der die kognitive, affektive und emotionale Erfahrung einbezieht.” (Brief der Mittagessen AG an den Senator). Die Küche und das gemeinsame Essen stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Schüler und die Bindung zur Schule. Unsere Schüler können also bald live erleben, wie aus frischen Zutaten leckeres, gesundes Essen für ca. 400 Personen gekocht wird.

Vor 5 Monaten wurden die Kinder unserer Schule befragt, was sie sich für die Ganztagsschule wünschen – schön, dass Fionas Wunsch (und der anderer Kinder) erfüllt wird. Doch nicht nur die Kinder, auch ich bin froh, dass ich zukünftig gesund und lecker an der Schule  essen kann.